Unsere neue Zuchtgruppe besteht aus 3 Albinos im Verhältnis 1/2 sowie 4 hellblauen im Verhältnis 2/2.

 

Handelsnamen:

Pseudotropheus Pindani.

 

Verbreitung:

Er kommt entlang der zentralen Ostküste des Sees zwischen Cóbuè und Tumbi Point (Mosambik) vor. Eine kleine Population wurde an der Insel Thumbi West und bei Otter Point eingeschleppt.

 

Varianten und Morphen:

Die Männchen und Weibchen aller bekannten Populationen sind identisch gefärbt. Bei Tumbi Point und Mara Point haben sie schwarze, submarginale Bänder auf Rücken- und Afterflassen, bei Mbweca tragen sie ein schwarzes Band auf der Afterflosse, während sie bei Cóbuè nur einige, schwarze Streifen auf der Afterflosse zeigen.

 

Maximale Länge:

Er erreicht maximal eine Gesamtlänge von etwa 8cm.

 

Biotop:

Pseudotropheus socolofi bevorzugt die seichte Übergangszone in 2 bis 10m Tiefe. Die meisten Tiere werden zwischen kleinen Felsen und Steinen der Umgebung gesehen. Bei Mara Point kommt er sehr häufig vor, und adulte Tiere befinden sich nur 30cm weit auseinander.

 

Ernährung:

Er frisst vom Aufwuchs der Felsen und vom Sand. Dabei nimmt er ziemlich desinteressiert Algen auf.

 

Ablaichverhalten:

Brütende Männchen, die sich nicht von den Weibchen unterscheiden, verteidigen Reviere, sind dabei aber nicht sehr aggressiv. Ihre Reviere können nur 30cm voneinander entfernt liegen. Die Weibchen und unreifen Männchen leben als Einzelgänger, jedoch können an einigen Stellen über 20 Tiere pro Quadratmeter gezählt werden. Sie halten sich alle sehr nahe beim Substrat auf.

 

Ähnliche Arten:

Pseudotropheus socolofi gleicht Pseudotropheus sp. "burrower" von der Insel Maleri. Die letztgenannte Art hat eine weißblaue Farbe und längeren Kopf.

 

Quelle:

Ad Konings Atlas der Malawisee Cichliden Band II

 

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