Unsere Zuchtgruppe besteht aus 6 Tieren im Verhältnis 2/4
Handelsnamen:
Pseudotropheus Kingsizei.
Verbreitung:
Dieser Mbuna ist auf eine kleine Region zwischen der Hauptinsel Likoma und der Insel Maingano beschränkt.
Varianten und Morphen:
Nur eine sehr kleine Population ist bekannt, die keinerlei Polymorphismus zeigt.
Maximale Länge:
Er wächst auf annähernd 9cm Länge heran.
Biotop:
Pseudotropheus sp. "kingsizei" kommt in der Übergangszone in durchschnittlich 10m Tiefe vor. Am häufigsten wird er in der Nähe kleiner Felsen gefunden.
Ernährung:
Er frisst vom Aufwuchs der Felsen. Ist Plankton vorhanden, frisst er auch im offenen Wasser etwa 50cm über dem Substrat.
Ablaichverhalten:
Brütende Männchen sind territorial. Sie graben ihr Nester unter und zwischen Felsen. Die Weibchen und unreifen Männchen leben in kleinen Gruppen oder allein. Abgelaicht wird im Nest des Männchens.
Ähnliche Arten:
Pseudotropheus sp. "kingsizei" Männchen in Brutfärbung gleichen Cynotilapia afra. Sie unterscheiden sich durch die zweispitzigen Zähne und das fehlende, schwarze Querband zwischen den Augen. Pseudotropheus sp. "kingsizei" gleicht sehr Pseudotropheus sp. "kingsizei londo" und könnte mit diesem artgleich sein, vor allem mit der Variante bei Londo. Pseudotropheus sp. "kingsizei" Männchen fehlt jedoch der schwarze Streifen auf der Rückenflosse, der bei den Pseudotropheus sp. "kingsizei londo" Männchen vorhanden ist. Sie unterscheiden sich von der Pseudotropheus sp. "kingsizei lupingu" Variante, die bei Ngwazi vorkommt, durch die schwarze Afterflosse, die bei Pseudotropheus sp. "kingsizei lupingu" blau ist. Pseudotropheus sp. "kingsizei londo" Weibchen sind bläulich und deshalb leicht von den gelblichen Pseudotropheus sp. "kingsizei" Weibchen zu unterscheiden.
Quelle:
Ad Konings Atlas der Malawisee Cichliden Band II
