Unsere Zuchtgruppe besteht aus 4 Tieren im Verhältnis 1/3

 

Handelsnamen:

Haplochromis Ahli, Haplochromis Electric Blue, Haplochromis Jacksoni.

 

Verbreitung:

Sciaenochromis fryeri ist überall im See zu finden.

 

Varianten und Morphen:

Die Männchen der nördlichen Populationen tragen mehr gelbes Pigment auf dem Körper und auf den Flossen als an anderen Stellen. Die Männchen der südlichen Populationen entwickeln ihre weißliche Blesse auf dem Nacken in einem früheren Stadium als die der nördlichen Populationen.

 

Maximale Länge:

Ein bei der Insel Likoma gefangenes Männchen hatte eine Gesamtlänge von etwas über 20cm (Saulos Mwale, pers. Mittl.). Die Durchschnittsgröße der adulten Männchen reicht von 10 bis 16cm. Die Weibchen haben als adulte Tiere eine Durchschnittsgröße von etwa 10cm.

 

Biotop:

Sciaenochromis fryeri lebt in mehreren Biotopen, jedoch müssen diese Felsen enthalten. Dieser Raubfisch lebt recht zurückgezogen und wird gewöhnlich in Höhlen und Spalten der Biotope gefunden.

 

Ernährung:

Sciaenochromis fryeri macht auf kleine Fische Jagd, vor allem kleine Mbuna, die zwischen den Felsen leben. Während der Brutzeit des Kampango (Bagrus meridionalis), im November, Dezember und Januar, kann man mehrere Sciaenochromis fryeri in den riesigen Schulen junger Utaka, die über dem Nest des Kampango Schutz suchen, finden. Der große Wels vertreibt die meisten Raubfische, aber einige, darunter Sciaenochromis fryeri, Stigmatochromis modestus und Nimbochromis polystigma, finden dennoch einen Weg, einige junge Utaka zu erbeuten.

 

Ablaichverhalten:

Männchen in Brutfärbung findet man das ganze Jahr über. Ihre Revieraggression ist wahrscheinlich auf die Zeit des Ablaichens und die Gegenwart konkurrierender Männchen an der selben Stelle beschränkt. Bei Lupingu wurde eine Gruppe aus fünf Männchen einmal bei der Verteidigung ihrer Höhlenkraternester, die etwa 2m voneinander entfernt lagen, beobachtet. Territoriale Männchen wurden ansonsten niemals gefunden. Die Weibchen, die ganz braun gefärbt sind, sind recht scheu und leben das ganze Jahr über in den Spalten und Höhlen.

 

Ähnliche Arten:

Die Kombination aus Farbe und Form ist für Sciaenochromis fryeri charakteristisch und kann nur mit Otopharynx lithobates bei Thumbi West und der Insel Mumbo verwechselt werden. Otopharynx lithobates hat relativ gesehen größere Augen, einen schmaleren Mund und einen weniger länglichen Körper als Sciaenochromis fryeri. Die dunkelbraunen Weibchen von Sciaenochromis fryeri lassen sich von den Sciaenochromis psammophilus Weibchen durch ihre Farbe unterscheiden, da die letztgenannten ganz silbrig gefärbt sind und deshalb leicht zu identifizieren sind.

 

Quelle:

Ad Konings Atlas der Malawisee Cichliden Band II

 

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